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Deutsche
Akademie für Sprache und Dichtung: Diskussion über die "Die
Sprache der Bahn"
Erstmals hat es eine Publikation der Reihe Informationswissenschaft der
DGI nicht nur in die FAZ Sonntagszeitung geschafft, wo am 8. Oktober eine
fünfspaltige Rezension erschienen ist, sondern auch in den Veranstaltungskalender
der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Dort findet im Glückert
Haus auf der Darmstädter Mathildenhöhe (Alexandraweg 23) am
27. Januar 2007 um 19.00 Uhr eine Diskussionsveranstaltung statt.
Hier die Ankündigung: "Wer würde bei uns heute noch von
Perron oder Billet sprechen? Und Bahnsteig oder Fahrkarte werden bald
vielleicht durch Plattform und Ticket ersetzt sein. Die Sprache der Eisenbahn
hat die Entwicklungen dieses Verkehrsmittels begleitet, von den ersten
Dampfwagen auf eisernen Kunststraßen bis hin zur modernen Bahn und
ihren Reformbemühungen. Am Sprachwandel läßt sich beispielhaft
die technische, kulturelle, soziale oder politische Geschichte des Verkehrswesens
nachzeichnen, bis hin zu den Erfahrungen der Zusammenarbeit in europäischen
oder internationalen Organisationen. Die Sprache der Bahn hat zwei Gesichter:
Zunächst geht es im Eisenbahnbetrieb um die Eindeutigkeit und Genauigkeit
bei der Verständigung, um präzise Bezeichnung und eindeutige
Anweisung, die auch bei der Übertragung in eine andere Sprache erhalten
bleiben müssen. Dies war und ist das Feld der sich verändernden
Fachsprache(n), die nicht erst heute unter dem enormen Druck der Internationalisierung
stehen. Die Eisenbahn wendet sich aber auch an ihre (einst) Passagiere
oder (jetzt) Kunden, und hier berühren sich die Geschichte der Fachterminologie
und die Entwicklung des allgemeinen Sprachgebrauchs. Anläßlich
des Erscheinens von »Die Sprache der Bahn. Zur Eisenbahnsprache
im europäischen Kontext« diskutieren über diese spannenden
Themen die Autoren Klaus Ebeling (Rechtsanwalt, Generalsekretär EIA
European Intermodal Association), Lothar Hums (Sprachforscher,
insbesondere zur Eisenbahngeschichte) und Armin Schmidt (Eisenbahner,
Leiter von Terminologie- und Thesaurusprojekten bei der DB, UIC und OSShD)
sowie Peter Eisenberg (Sprachwissenschaftler, Deutsche Akademie für
Sprache und Dichtung) u.a.
Der Eintritt ist frei. Kontakt: http://www.deutscheakademie.de/kontakt.html
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Erster IT-Gipfel
im Hasso-Plattner-Institut Potsdam: Mehr IT für alle
Zum Ende des Informatikjahres setzte die IT-Branche am 18.12.2006 mit
dem Nationalen IT-Gipfel im Hasso-Plattner-Institut Potsdam ein beeindruckendes
Zeichen. Ausgangspunkt war die Anregung der Bundeskanzlerin auf der CeBIT
2006 einen gemeinen IT-Gipfel einzuberufen, um darüber zu beraten,
was zu tun wäre, um den IT-Standort Deutschland in die Weltspitze
zu befördern. Und Sie kamen alle. Alles was Rang und Namen in Politik,
Wissenschaft und IT-Branche hat, folgte der Einladung nach Bundeskanzlerin
Merkel nach Potsdam. Im Mittelpunkt des Gipfels standen acht sehr hochkarätig
besetzte Arbeitsgruppen (s.u.) mit jeweils 15 Mitgliedern, die Empfehlungen
für die Bundesregierung erarbeiteten. Vom SAP-Vorstand Kagermann
moderiert, präsentierten die Vorsitzenden der acht Arbeitsgruppen
der Bundeskanzlerin die Arbeitsergebnisse mit samt den damit verbundenen
Ergebnissen:
AG 1: "Informationsgesellschaft
2010 Perspektiven für den IKT-Standort Deutschland."
Vorsitz: Staatsekretär Hartmut Schauerte (Bundeswirtschaftsministerium)
AG 2 "Konvergenz der Medien - Zukunft der Netze und Dienste":
Vorsitz René Obermann (Telekom-Vorstand)
AG 3: E-Government - IT-basierte öffentliche Dienste in Deutschland"
Vorsitz: Wolfgang Schäuble (Bundesminister des Inneren)
AG 4: "Sicherheit und Vertrauen in IT und Internet", Vorsitz
Stefan Groß-Sellbeck (Geschäftsführer ebay-Deutschland)
AG 5: "Hightech-Strategie für die Informationsgesellschaft",
Vorsitz Annette Schavan (Bundesministerin für Bildung und Forschung)
AG 6: "IuK und Mittelstand", Vorsitz Karl-Heinz Streibich (Vorstand
Software AG)
AG 7: "IKT und Gesundheit", Vorsitz Karsten Ottenberg (Geschäftsführer
Giesecke & Devrient)
AG 8: "Service- und verbraucherfreundlichen IT", Vorsitz Harald
Stöber (Arcor-Vorstand)
Am Ende des Gipfels
bleibt festzuhalten: Es gibt viele Empfehlungen und einige Initiativen,
die die IT-Branche weiter vorantreiben könnten. Auf den Punkt gebracht:
Es werde zu wenig unternommen, um den IT-Nachwuchs zu fördern und
die Gesellschaft an sich sei eher skeptisch eingestellt, sodass das IT-Potenzial
nicht optimal ausgeschöpft werden könne. Alle waren sich einige
darin, dass eine Gießkannen-Förderung nicht zielführend
sei, vielmehr müssten die Fördermittel in Cluster wie IT, Nano-
und Medizintechnik fließen. Bundeskanzlerin Merkel zeigte sich beeindruckt
und schlug vor, bereits auf der CeBIT 2007 die ersten Ergebnisse vorzustellen
und lud gleichzeitig zum 2. IT-Gipfel (2007) ein, der dann wieder am HPI
in Potsdam stattfinden wird.
Die Kritik der Nichtregierungsorganisationen (NGO) spielte in keiner Weise
eine Rolle. In einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin, übten
mehr als 400 Vertreter der Zivilgesellschaft Kritik an der einseitigen
Ausrichtung des Gipfels. Ein ausführlicher Bericht, der auch ein
Statement der IFLA-Präsidentin Claudia Lux enthalten wird, erscheint
in "Information. Wissenschaft und Praxis", Ausgabe 2/2007.
(Prof. Dr. Wolfgang Ratzek, Hochschule der Medien Stuttgart, ratzek@hdm-stuttgart.de)
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3. Leipziger Kongress
für Information und Bibliothek - 19. bis 22. März 2007
Unter dem Slogan "Information und Ethik" findet vom 19. bis
22. März 2007 die zentrale Forbildungs-veranstaltung der deutschen
Bibliotheks- und Informationsverbände in Leipzig statt (zugleich
96. Deutscher Bibliothekartag und Jahrestagung des Deutschen Bibliotheksverbandes),
und zwar in zeitlicher Kombination mit der Leipziger Buchmesse (22. bis
25. März 2007). Dabei stehen laut dem Veranstalter Bibliothek &
Information Deutschland (BID) die unterschiedlichen ethischen Aspekte
des "schillernden Phänomens" Information im Mittelpunkt.
Das vielfältige Programm wendet sich an alle Profis aus dem Bibliotheks-
und Informationsbereich mit Vorträgen und Diskussionen auch zu weiteren
aktuellen und innovativen Themen aus der Berufswelt. Zugleich wird sich
Dänemark als eines der europäischen Best-Practice-Länder
mit seinen Bibliotheken präsentieren. Eine umfangreiche Fachausstellung
ergänzt das Kongressangebot. Weitere Information und Anmeldung unter
www.bid-kongress2007.de
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APE 2007: Pre-Conference-Day
mit Sonderangebot für Studentinnen und Studenten
Die internationale Konferenz APE 2007 in Berlin bietet wie berichtet
- am 22. Januar 2007 als Vorkonferenz ein hochkarätiges Weiterbildungsprogramm
zum Thema Elektronisches Publizieren mit dem Titel Embracing
Change an. Mit Vorträgen von internationalen Experten und Workshops
mit Profi-Verlagskollegen in der Berlin Brandenburg Akademie der Wissenschaften
am Gendarmenmarkt. Zum Abschluss erhält jeder Teilnehmer ein Certificate
of Attendance, unterschrieben vom Centre for Publishing des University
College London, von APE 2007 und vom EU-Forschungs-Direktorat-General
in Brüssels. Info: http://www.ape2007.eu/03pre_conference.htm
Weil von diversen Universitäten und Hochschulen Anfragen von Studenten
kamen, gibt es, ab sofort und so lange noch Plätze frei sind, ein
attraktives Angebot: € 50,00 inkl. 19% Mehrwertsteuer und ein Mittagsessen
(statt € 240,00 plus MwSt). Studentinnen und Studenten, die interessiert
sind, können sich am einfachsten auf der APE 2007 Website registrieren:
http://www.ape2007.eu/02register1.htm
Im Kästchen <different billing address> schreibt man Sonderangebot
für Studentinnen und Studenten. APE 2007 schickt eine schriftliche
Bestätigung und eine Rechnung per E-Mail zu. Die Rechnung muss vor
der Konferenz bezahlt sein. Absagen nach dem 15. Januar 2007 können
nicht mehr berücksichtigt werden, es sei denn, der Teilnehmer kann
eine Bescheinigung vom Arzt vorlegen.
Dieses Angebot gilt nur für den APE 2007 Pre-Conference Day am 22.
Januar 2007. Korrespondenz: info@ape2007.eu
Die Konferenz APE
2007 Academic Publishing in Europe Innovation & Publishing
(Berlin, 23.-24. January 2007) in der Berlin Brandenburg Acadamy of Sciences
(www.ape2007.eu) ist
eine Privatinitiative und wird in 2007 zum zweiten Mal organisiert. Sie
wird von vielen Verlagsverbänden und Verlagen unterstützt und
bietet eine unabhängige Plattform für den Austausch von Ideen,
Meinungen und Erfahrungen in der Welt der wissenschaftlichen und Fachinformation.
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Termine des Berliner
Arbeitskreises Information (BAK Information)
Der BAK Information lädt zur Mitgliederversammlung am 18. Januar
2007 in der Staatsbibliothek zu Berlin ein. Das Treffen wird mit einer
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung eröffnet, die um 16.00 Uhr
beginnt. Thema: "Literarische Bibliotheksutopien", Referent
ist Dr. Hendrik Werner. Der damit gebotene kulturgeschichtliche Streifzug
soll "zum einen der ästhetischen Wirkungsmacht, den opulenten
Ordnungsprinzipien und der gewitzten Wissenskumulation literarischer Bibliotheksutopien
nachspüren. Und in diesem Zusammenhang zum anderen ergründen,
warum das notorisch totgesagte Medium Buch so ungebrochen attraktiv ist".
Ort: Raum 320 im nichtöffentlichen Bereich (s. Beschilderung). Im
Anschluss an die Veranstaltung findet im gleichen Raum die Mitgliederversammlung
statt.
"Mit ELOST gegen
den digitalen Graben" - so lautet das Thema der ersten Vortrags-
und Diskussionsveranstaltung im neuen Jahr am 9. Januar 2007, 16.00 Uhr.
Referent ist Nico de Abreu vom nexus Institut an der TU Berlin. Ort: Fasanenstr.
88, 10623 Berlin (Schulungsraum 2 Raum 018 im Erdgeschoss vom Eingang
aus links, Zugang durch den Haupteingang der Ausschilderung folgend).
ELOST ist ein internationales Projekt für die Macher von E-Government-Lösungen,
an dem Deutschland, Österreich, Frankreich, Finland, Bulgarien und
Israel beteiligt sind (www.egovernment-exchange.eu), und dessen Ziel die
Integration sozial benachteiligter Gruppen in die Informationsgesellschaft
ist. Der offizielle Launch ist für Ende Januar 2007 vorgesehen. Infos:
http://bak-information.ub.tu-berlin.de/veranstaltungen/prog_07.html
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Die nächsten
Termine von AKRIBIE und AKI RP-Eifel
Mit Beginn des Jahres 2007 wird der Arbeitskreis für Information
Bielefeld / Ostwestfalen-Lippe e.V. (AKRIBIE) im Veranstaltungsmanagement
(Planung und Durchführung) eine Kooperation mit dem AKI RP-Eifel
eingehen. Dies vereinbarten die Vorstände beider Arbeitskreise, Werner
Povoden und Ewald Bittner Mitte Dezember in Detmold. Beide Arbeitskreise
besitzen die Anerkennung als Regionalverband der DGI.
Zu den ersten Veranstaltungen, die bis März 2007 angeboten werden,
zählen:
Dienstag 06.02.2007
bis 07.02.2007 eLearning Prozessmodelle
(Präsenzseminar)
Donnerstag 25.01.2007 Informationsrecht
(Online Vorlesung)
Mittwoch 14.02.2007 bis 16.02.2007 AJAX - eine Technologie für hochperformante
Webseiten
(Präsenzseminar)
Dienstag 06.03.2007 Prozesskette der Informationsversorgung
(Präsenzseminar)
Mittwoch 14.03.2007 eLearning Projektmanagement
(Präsenzseminar und Online Vorlseungen)
Donnerstag 08.03.2007 Medienresonanzanalyse I (Quantitative Medienresonanzanalyse)
(Online Vorlesung )
Dienstag 13.03.2007 Medienresonanzanalyse II (Qualitative Medienresonanzanalyse)
(Online Vorlesung)
Donnerstag 15.03.2007 Verwertungsrecht/Kopierrecht
(Online Vorlesung)
Donnerstag 09.03.2007 Web 2.0 verändert Wissensmanagement
(Online Vorlesung )
Nähere Informationen
demnächst auf der Website www.aki.cspcampus.de
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