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CHRONIK der DGI / DGD
2011
- Mitgliederversammlung mit Wahl des Vorstands nach der neuen Satzung am 8. April in Karlsruhe. Gewählt wurden Prof. Dr. Stefan Gradmann als Präsident, Peter Genth als Schatzmeister sowie als Vorstandsmitglieder Peter Cornelius, Michael Fanning, Barbara Reißland, Prof. Dr. Sasaki, Matthias Staab und Luzian Weisel, der in der konstituierenden Sitzung zum Vizepräsidenten gewählt wurde. Rüdiger Schneemann wurde als gewählter Sprecher des Beirats in den Vorstand aufgenommen.
- 1. DGI-Praxistage vom 7. bis 8. April in Karlsruhe Information: gift or poison? Die Kompetenz entscheidet!
2010
- Umzug der DGI-Geschäftsstelle zum 1. Dezember in die Windmühlstraße 3 in Frankfurt am Main
- 1. DGI-Konferenz parallel zur Buchmesse vom 7. bis 9. Oktober in Frankfurt am Main
Semantic Web & Linked Date. Elemente zukünftiger informationsinfrastrukturen
- Einrichtung einer DGI-Gruppe in den sozialen Netzwerken XING, Facebook und der Microblogging-Plattform Twitter
- Akkreditierung der DGI durch das hessische Institut für Qualitätssicherung als Trägerin für Fortbildungsverwanstaltungen für Lehrkräfte
- 25. Oberhofer Kolloquium vom 22. bis 24. April in Barleben/Magdeburg:
Recherche im Google-Zeitalter - vollständig und präzise?! Die Notwendigkeit von Informationskompetenz.
2009
- Am 27.11. trifft sich der neu gewählte Vorstand zur konstituierenden Sitzung: Dr. Gabriele Ahnis, Peter Cornelius, Steffen H. Elsner, Michael Fanning, Maxi Kindling, Matthias Staab
- Fortbildungslehrgang für Informationsassistenten im November/Dezember in Frankfurt am Main
- 31. Online-Tagung (die letzte Online-Tagung der DGI) und 61. Jahrestagung vom 15. bis 17. Oktober in Frankfurt am Main zur Buchmesse: Generation international - Die Zukunft von Information, Wissenschaft und Profession
- Dr. Robert Fugmann erhält die Ehrenmitgliedschaft der DGI
2008
- Fortbildungslehrgang für Informationsassistenten im November/Dezember in Frankfurt am Main
- Auf der Mitgliederversammlung wird Prof. Dr. Stefan Gradmann zum neuen Präsidenten gewählt, Peter Genth zum Schatzmeister sowie Anne Bein und Dr. Luzian Weisel zu Vizepräsidenten. In den erweiterten Vorstand rückt zum 1. Dezember 2008 Steffen Elsner als Vorstandsmitglied nach.
- 30. Online-Tagung und 60. Jahrestagung vom 15. bis 17. Oktober in Frankfurt am Main zur Buchmesse:
Verfügbarkeit von Informationen
- 24. Oberhofer Kolloquium vom 10. bis 12. April in Barleben/Magdeburg: Informationskompetenz 2.0. Zukunft von qualifizierter Informationsvermittlung
2007
- Fortbildungslehrgang für Informationsassistenten im November/Dezember in Frankfurt am Main
- 29. Online-Tagung und 59. Jahrestagung vom 10. bis 12. Oktober in Frankfurt am Main zur Buchmesse
Information in Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft
- Dr. Klaus Südekum legt sein Vorstandsamt nieder, Sonja Gust-von Loh (geb. Weber) wird zum 21. Juni 2007 Mitglied des Vorstands
- Die Info|telligence findet im März letztmalig auf der CeBIT statt
2006
- Neuwahl des Vorstands im Sommer 2006 in Briefwahl. Gewählt werden Prof. Dr. Stephan Büttner, Karen Falke, Ulrich Kämper, Dr. Klaus Südekum, Dr. Luzian Weisel, Christiane Wolff. Nachrücker sind Sylwia Rolka, Sonja Weber, Steffen Elsner und Bärbel Mende.
- 28. Online-Tagung und 58. Jahrestagung vom 4. bis 6. Oktober in Frankfurt am Main zur Buchmesse
Content
- Die DGI übernimmt die Schirmherrschaft über die Info|telligence auf der CeBIT als Nachfolgeveranstaltung der COMiNFO
2005
- Neuwahl des Geschäftsführenden Vorstands im Mai 2005: Vize-Präsidentin der DGI wird Anne Bein (Swets Information Services Frankfurt am Main)
- Neugründung der Arbeitsgruppe Bildung und Informationskompetenz der DGI (in Nachfolge der früheren Gesellschaft Information Bildung)
- COMiNFO 2005 als neues Forum auf der CeBIT im März in Hannover
- 27. Online-Tagung und 57. Jahrestagung vom 23. bis 25. Mai in Frankfurt am Main:
Leitbild Informationskompetenz
- 23. Oberhofer Kolloquium vom 7. bis 9. April in Gotha:
Kommunikationskompetenz - Schlüssel in der Informationsvermittlung
2004
- Beitritt der DGI zum neuen Dachverband BID Bibliothek Information Deutschland e.V.
- Neugründung der DGI-Arbeitsgruppe Geschichte des Informationswesens in Deutschland
- 2. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek vom 23. bis 26. März in Leipzig:
Information Macht Bildung
- 26. Online-Tagung der DGI und Fachmesse COMiNFO 2004 vom 15. bis 17. Juni in Frankfurt am Main:
Information Professional 2011. Strategien - Allianzen - Netzwerke
2003
- Neuwahlen des Vorstands und der OLBG im Herbst
- Die IFLA Conference findet im August in Berlin statt; bei der Vorbereitung hat die DGI im nationalen Organisationskomitee mitgewirkt.
- 25. Online-Tagung der DGI und Fachmesse COMiNFO 2003 vom 3. bis 5. Juni in Frankfurt am Main:
Competence in Content
2002
- Auf der Online-Tagung im Juni wird Dr. Gabriele Beger (Zentral- und Landesbibliothek Berlin) zur ersten Präsidentin der DGI gewählt. Neue Vizepräsidenten werden Dieter Mewes (VDG Düsseldorf) und Prof. Dr. Ralph Schmidt (HAW Hamburg), Schatzmeister wird Dr. Steffen Dittrich (HTWK Leipzig).
- Die Online-Tagung findet parallel zur neuen Fachmesse für Wissensmanagement COMiNFO 2002 statt, die erstmals als Nachfolgeveranstaltung der Infobase von der DGI im Palmengarten in Frankfurt am Main veranstaltet wird.
- 11. Fachkonferenz der KWID vom 21. bis 23. März in Heidelberg:
Competitive & Business Intelligence. Neue Konzepte, Methoden und Instrumente.
- 24. Online-Tagung der DGI und Fachmesse COMiNFO 2002 vom 3. bis 5. Juni in Frankfurt am Main:
Content in Context. Perspektiven der Informationsdienstleistung.
- 22. Oberhofer Kolloquium vom 26. bis 28. September in Gotha:
Wege zum Wissen - die menschengerechte Information.
2001
- Erstmals finden die Online-Tagung und die Jahrestagung der DGI gemeinsam statt.
- 23. Online-Tagung und 53. Jahrestagung der DGI vom 8. bis 10. Mai in Frankfurt am Main:
Information Research & Content Management. Orientierung, Ordnung und Organisation im Wissensmarkt.
2000
- Die DGI veranstaltet mit der BDB den ersten gemeinsamen Kongress für Information und Bibliothek in Leipzig.
- 52. Jahrestagung der DGI vom 20. bis 23. März in Leipzig:
Information und Öffentlichkeit (1. Gemeinsamer Kongress der BDB und der DGI)
- 22. Online-Tagung der DGI vom 2. bis 4. Mai in Frankfurt am Main:
Wissen in Aktion. Wege des Knowledge Managements.
- 21. Oberhofer Kolloquium vom 21. bis 23. September in Friedrichroda:
Der Wissensvermittler - Leichtmatrose oder Steuermann? Wissensmanagement im Zeitalter der Netze.
1999
- Auf der Jahrestagung in Hamburg wird Dr. Horst Neißer (StadtBibliothek Köln) zum Präsidenten der DGI gewählt. Neue Vizepräsidenten werden Dr. Karl Südekum (Universitätsbibliothek Würzburg) und Dr. Steffen Dittrich (HTWK Leipzig).
- 10. Fachkonferenz der KWID vom 14. bis 16. April in Basel:
Informationsmanagement - Chancen ergreifen
- 21. Online-Tagung der DGI vom 18. bis 20. Mai in Frankfurt am Main:
Aufbruch ins Wissensmanagement
- 51. Jahrestagung der DGI vom 21. bis 23. September in Hamburg:
Information und Region
1998
- Umbenennung der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation (DGD) in Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis (DGI).
- 20. Oberhofer Kolloquium vom 26. bis 28. März in Oberhof:
Human Relations in der Informationsvermittlung
- 20. Online-Tagung der DGD vom 5. bis 7. Mai in Frankfurt am Main:
Host Retrieval und Global Research
- 50. Deutscher Dokumentartag vom 22. bis 24. September in Bonn:
Information und Märkte
1997
- 19. Online-Tagung der DGD vom 14. bis 16. Mai in Frankfurt am Main:
Die Zukunft der Recherche. Rechte, Ressourcen und Referenzen.
- 49. Deutscher Dokumentartag vom 24. bis 26. September in Regensburg:
Information und Dokumentation - Qualität und Qualifikation
1996
- Auf dem Dokumentartag in Heidelberg wird Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard zum Präsidenten der DGD gewählt.
- 19. Oberhofer Kolloquium vom 18. bis 20. April in Oberhof:
Die Informationsvermittlungsstelle (IVS) im Wandel
- 18. Online-Tagung der DGD vom 21. bis 23. Mai in Frankfurt am Main:
Information ohne Grenzen - Wissensvermittlung im Zeitalter der Datennetze
- 48. Deutscher Dokumentartag vom 24. bis 26. September in Heidelberg:
Die digitale Dokumentation
1995
- 17. Online-Tagung der DGD vom 16. bis 18. Mai in Frankfurt am Main:
Online und darüber hinaus ... Tendenzen der Informationsvermittlung
- 47. Deutscher Dokumentartag vom 26. bis 28. September in Potsdam:
Zukunft durch Informationen
1994
- 18. Oberhofer Kolloquium vom 20. bis 23. April in Oberhof:
Informationsvermittlungsstellen als Kern des internen Informationsmanagements
- 16. Online-Tagung der DGD vom 17. bis 19. Mai in Frankfurt am Main:
Information und Medienvielfalt
- 46. Deutscher Dokumentartag vom 27. bis 30. September in Trier:
Blick Europa! Informations- und Dokumentenmanagement
1993
- 15. Online-Tagung der DGD vom 25. bis 27. Mai in Frankfurt am Main:
Fachinformation im Spiegel der Konjunktur
- 45. Deutscher Dokumentartag vom 28. bis 30. September in Jena:
Qualität und Information
1992
- 14. Online-Tagung der DGD vom 27. bis 30. April in Frankfurt am Main
- 44. Deutscher Dokumentartag vom 22. bis 25. September in Berlin:
Technik und Information. Markt, Medien und Methoden.
1991
- 13. Frühjahrstagung der OLBG vom 23. bis 25. April in Frankfurt am Main
- 43. Deutscher Dokumentartag vom 30. September bis 2. Oktober in Ulm:
Information und Dokumentation in den 90er Jahren: Neue Herausforderung, neue Technologie
1990
- Auf dem Dokumentartag wird Arnoud de Kemp zum Präsidenten der DGD gewählt.
- 12. Frühjahrstagung der OLBG vom 15. bis 17. Mai in Frankfurt am Main
- 42. Deutscher Dokumentartag vom 25. bis 27. September in Fulda:
1. Deutsch-Deutscher Dokumentartag
1989
- 11. Frühjahrstagung der OLBG vom 9. bis 11. Mai in Frankfurt am Main
- 41. Deutscher Dokumentartag vom 4. bis 6. Oktober in Bremen:
Informationsmethoden: Neue Ansätze und Techniken
1988
- Die DGD diskutiert wieder über die Ausweitung ihres Tätigkeitsbereichs und eine damit verbundene Namensänderung.
- 10. Frühjahrstagung der OLBG vom 3. bis 5. Mai in Frankfurt am Main
- 40. Deutscher Dokumentartag vom 25. bis 27. September in Aachen:
40 Jahre DGD - Perspektive Information
1987
- Auf dem Deutschen Dokumentartag in Bad Dürkheim wird Dr. Gerhard Kohnen zum Präsidenten der DGD gewählt.
- Die Online- Frühjahrstagung wird erstmals in Verbindung mit der Infobase, einer Ausstellung der Messe Frankfurt, veranstaltet.
- Gründung des Komitees "Wissensverarbeitung - Künstliche Intelligenz und Informationswissenschaft" (KWV). Das Komitee "Linguistische Datenverarbeitung" (KLD) wird in das neue Gremium integriert.
- Die Gesellschaft für Information und Dokumentation (GID) wird zum Jahresende aufgelöst. Ihre wesentlichen Aufgaben werden von den Nachfolgeeinrichtungen, der Gesellschaft für elektronische Medien mbH (GEM) und der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD) fortgeführt, die dazu das Institut für Integrierte Informations- und Publikationssysteme (IPSI) in Darmstadt gründet.
- 9. Frühjahrstagung der OLBG vom 12. bis 14. Mai in Frankfurt am Main
- 39. Deutscher Dokumentartag vom 23. bis 25. September in Bad Dürkheim:
Von der Information zum Wissen - Vom Wissen zur Information: Traditionelle und moderne Informationssysteme für Wissenschaft und Praxis.
1986
- Die DGD führt die "Second International Conference on the Application of Micro-Computers in Information, Documentation and Libraries" in Baden-Baden durch.
- In der DGD entsteht das Komitee "Praxis der innerbetrieblichen Informationsvermittling" (KPI).
- Prof. Canisius wird zum Schatzmeister der FID gewählt
- Der "Stuttgarter Kreis für Dokumentation und Information (SKDI)" wird durch den neugegründeten "Arbeitskreis für Information (AKI) Stuttgart" ersetzt.
- Vom 3. bis 5. Juni findet die 8. Frühjahrstagung der OLBG in Hofheim am Taunus statt.
- 38. Deutsche Dokumentartag vom 8. bis 10. Oktober in Freiburg / Breisgau:
Bedarfsorientierte Fachinformation: Methoden und Techniken am Arbeitsplatz
1985
- Die Bundesregierung beschließt das Fachinformationsprogramm 1985-1988.
- 7. Frühjahrstagung der OLBG vom 11. bis 13. März in Bad Soden am Taunus
- 37. Deutsche Dokumentartag vom 1. bis 4. Oktober in Nürnberg:
Fachinformation: Methodik - Management - Markt. Neue Entwicklungen, Berufe, Produkte.
1984
- Auf dem Deutschen Dokumentartag in Darmstadt konstituiert sich das Komitee "Politik, Recht, Wirtschaft, Verwaltung (PRWV) neu als Komitee "Fachinformation Wirtschaft und Gesellschaft" (KFWG).
- 6. Frühjahrstagung der OLBG vom 8. bis 10. Mai in Neu-Isenburg
- 36. Deutscher Dokumentartag vom 9. bis 10. Oktober in Darmstadt:
Perspektiven der Fachinformation - Programme-Praxis-Prognosen
1983
- Einsetzung des Btx-Anwenderclubs und des Gesprächskreises "Geschichte der Dokumentation" als Gremien der DGD.
- Am 9. Februar 1983 wird die Arbeitsgemeinschaft Fachinformation (AFI) e.V. als Nachfolgerin der Arbeitsgemeinschaft der Fachinformationszentren (AG FIZ) in Frankfurt am Main gegründet.
- 5. Frühjahrstagung der OLBG vom 26. bis 28. April in Neu-Isenburg
- 35. Deutscher Dokumentartag vom 3. bis 7. Oktober in Göttingen:
Fachinformation und Bildschirmtext
1982
- Das Komitee "Technische Kommunikation" (KTK) veranstaltet in Frankfurt am Main den ersten in der Reihe seiner eigenen Workshops.
- Auf dem Deutschen Dokumentartag in Travemünde beschließt die Mitgliederversammlung durch Änderung der Satzung eine umfassende Strukturreform der Gesellschaft. Nach der neugefassten Satzung gliedert sich der Vorstand nun in die Bereiche:
1. Informationswissenschaft 2. Informationspraxis 3. Aus- und Fortbildung 4. Außenbeziehungen 5. Regionale Aufgaben
- Die Gremien der DGD ordnen sich den Vorstandsbereichen zu. Ziel der Strukturreform ist die Auflösung der Sektion Informationswissenschaft (SIW) mit ihren Arbeitsgruppen "Grundlagen der Informationswissenschaft", "Ausbildung", "Angewandte Informationswissenschaften" und "Bibliometrie-Scientiometrie". Zwei dieser Arbeitsgruppen konstituieren sich als Komitee (Komitee Grundlagen und Methoden der Informationswissenschaft, Komitee Informetrie), während die Arbeitsgruppe "Ausbildung" in einen eigenen Vorstandsbereich umgewandelt worden ist.
- Das Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) legt einen Leistungsplan Fachinformation für die Planperiode 1982-1984 vor.
- Am 22. März wird auf Initiative von Dr. Robert Fugmann die Fachgruppe "Chemie-Information" bei der GDCh gegründet.
- 4. Frühjahrstagung der OLBG vom 25. bis 27. Mai in Neu-Isenburg.
- 34. Deutscher Dokumentartagung vom 27. bis 30. September in Lübeck-Travemünde:
Fachinformation im Zeitalter der Informationsindustrie
1981
- Die Kommission Wirtschaftlichkeit der Information und Dokumentation (KWID) in der DGD veranstaltet ihre erste Internationale Fachkonferenz in Garmisch-Partenkirchen. Die Fachkonferenzen finden seitdem alle zwei Jahre statt.
- 3. Frühjahrstagung der OLBG vom 27. bis 30. April in Stuttgart
- 33. Deutscher Dokumentartag vom 5. bis 8. Oktober in Mainz:
Klein Computer in Information und Dokumentation
1980
- Die Online-Benutzergruppe organisiert das "Erste deutsche Online-Informationstreffen" in Köln. Weitere Tagungen folgen in jährlichem Abstand.
- Die Mitgliederversammlung beschließt, den bisherigen Untertitel der DGD - "Vereinigung zur Förderung der Information und Dokumentation in Theorie und Praxis" zu verändern. Der neue Namenszusatz lautet: "Vereinigung für Informationswissenschaft und -praxis".
- Gründung des "Nürnberger Arbeitskreises für Information und Dokumentation (NAID)".
- Die DGD stiftet den Erich-Pietsch-Preis. Der Preis soll für eine deutschsprachige Veröffentlichung verliehen werden, die einen wesentlichen und aktuellen Beitrag zur Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Informationswissenschaft oder der Informationspraxis leistet.
- An der Universität Konstanz wird innerhalb der Fachgruppe Politikwissenschaft ein Lehrstuhl für Informationswissenschaft eingerichtet.
- 32. Deutscher Dokumentartag vom 29. September. bis 3. Oktober in Berlin:
IuD und Normung.
1979
- Die von der Mitgliederversammlung geforderte Stelle eines hauptamtlichen Geschäftsführers für die DGD wird eingerichtet. Der Wissenschaftliche Sekretär der DGD leitet die Tätigkeit der Angestellten der Gesellschaft; er leistet Koordinierungs- und Organisationshilfe für die Aktivitäten der Gremien, unterstützt Präsidium und Vorstand bei der Durchführung ihrer Aufgaben und setzt ihre Beschlüsse um.
- Beginn des Projekts "Internationale Aufgaben der DGD" finanziert durch das Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT). Das Projekt übernimmt die Aufgaben des Auslandssekretariats der DGD und der Arbeitsstelle für Terminologie und Sprachfragen (ATS), deren Arbeit mit dieser Übernahme beendet ist. Die Projektleitung liegt beim Wissenschaftlichen Sekretär der DGD.
- Der bisher erschienene interne Newsletter der DGD wird ersetzt durch die Zeitschrift "Internationale Aufgaben der DGD" mit dem Untertitel "Mitteilungen und Berichte". Sie soll als Mitteilungsblatt der DGD zum einen über IuD-Aktivitäten im internationalen Bereich, insbesondere der DGD, berichten und zum anderen über die Tätigkeit der DGD und ihrer Gremien. Die Zeitschrift erscheint zehnmal pro Jahr (später achtmal).
- In der DGD werden folgende Komitees gegründet: "Technische Kommunikation" (KTK), "Linguistische Datenverarbeitung" (KLD), "Politik, Recht, Wirtschaft, Verwaltung" (PRWV).
- Bei der ersten Zusammenkunft der Online-Benutzergruppe werden sechs regionale Benutzergruppen gegründet.
- 31. Deutscher Dokumentartag vom 1. bis 5. Oktober in Willingen / Hochsauerland:
Das IuD-Programm heute.
- Gründung des "Münchner Arbeitskreises für Information und Dokumentation (MAID)".
1978
- Auf dem 30. Dokumentartag in Frankfurt am Main wird Prof. Peter Canisius zum Präsidenten der DGD gewählt.
- Die Tagung wird erstmals von einer - zunächst noch kleinen - Fachausstellung begleitet.
- Auf dem Dokumentartag wird die Online-Benutzergruppe (OLBG) in der DGD gegründet. Aufgabe des Gremiums ist die Förderung des interaktiven Datenverkehrs über öffentliche Postleitungen zwischen Datenbanken und individuellen Benutzerstellen in der Wirtschaft, in Institutionen der öffentlichen Hand und im privaten Gewerbe.
- Die OLBG hat ein eigenes Mitteilungsblatt "Online-Info" (später OLBG-INFO), das viermal im Jahr erscheint
- Gründung des "Arbeitskreises für Information (AKI) Frankfurt".
- Zwischen DGD und GID wird ein Vertrag geschlossen, der die Übernahme des Dokumentationszentrums für Informationswissenschaften (ZDOK) durch die GID als GID-Informationszentrum (GID-IZ) regelt.
- Gründung des Fachinformationszentrums 16 (Elektrotechnik, Feinwerktechnik, Kraftfahrtwesen, Maschinenbau) am 15. Dezember (Eintragung ins Hadelsregister)
- EURIM 3. Europäische Konferenz über die Beteiligung von Benutzern an der Gestaltung von Informationssystemen und Netzen in München.
- Genehmigung des 2. Aktionsplanes (1978-1980) der Kommission der Europäischen Gemeinschaften im Bereich der wissenschaftlich-technischen Information und Dokumentation, der sich hauptsächlich mit der Implementierung von EURONET beschäftigt.
- 30. Deutscher Dokumentartag vom 2. bis 7. Oktober in Frankfurt am Main:
IuD und Verlagswesen. Finanzierung von IuD-Dienstleistungen.
1977
- Der Ausschuß für Patentdokumentation (APD) der DGD und das Deutsche Patentamt (DPA) veranstalten in Zusammenarbeit mit der World Intellectual Property Organization (WIPO) ein internationales Symposium für Patentinformation und -dokumentation.
- Gründung der ersten Fachinformationszentren (FIZ): FIZ 3 (Chemie)
FIZ 4 (Energie, Physik, Mathematik)
- Gründung der Gesellschaft für Information und Dokumentation (GID) in Frankfurt am Main als Infrastruktureinrichtung auf dem Gebiet der wissenschaftlich-technischen Information mit vielfältigen Aufgaben. Die Finanzierung erfolgt durch Bund und Länder. Unter dem Dach der GID werden die folgenden Infrastruktureinrichtungen in Zukunft vereint:
- Institut für Dokumentationswesen (IDW), Frankfurt am Main, mit Außenstelle Reprotechnik und Außenstelle in Washington - Zentralstelle für maschinelle Dokumentation (ZMD), Frankfurt am Main - Forschungsbereich Information und Dokumentation der Studiengruppe für Systemforschung (SfS), Heidelberg - Abteilung Nichtnumerik (ANN) der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD), Darmstadt - Dokumentationszentrum für Informationswissenschaften der DGD (ZDOK), Frankfurt am Main (später GID-IZ)
- In der DGD konstituiert sich die "Sektion Informationswissenschaft (SIW)". Sie soll Anlaufstelle und Forum für Personen und Institutionen sein, die in der Informationswissenschaft tätig sind, und sie soll die Öffentlichkeit über die Informationswissenschaft und ihre Ergebnisse unterrichten.
- Auflösung des Komitees "Betriebsinformation und -dokumentation (KBID)"
- 29. Deutscher Dokumentartag vom 3. bis 7. Oktober in Saarbrücken:
Datendokumentation, Benuterforschung, Mehrsprachigkeit, Indexierung.
1976
- Die Gesellschaft für medizinische Dokumentation und Statistik (GMDS) löst sich von der DGD und konstituiert sich als rechtlich selbständige Gesellschaft
- Auflösung folgender Gremien: Ausschuß Elektrotechnik, Ausschuß Verkehr, Komitee Sozialwissenschaften.
- Wiederwahl von Prof. Dr. Arntz zum Präsidenten der FID für weitere vier Amtsjahre.
- 28. Deutscher Dokumentartag vom 4. bis 7. Oktober in Münster / Westfalen:
IuD-Programm der Bundesregierung. Umweltschutz und Dokumentation.
1975
- Auf dem Deutschen Dokumentartag in Bad Kreuznach wird Dr. Helmut Möhring am 29. September zum Präsidenten der DGD gewählt. Zu weiteren Präsidiumsmitgliedern wurden gewählt: Dr. Walter Krumholz, Berlin (Schatzmeister); RD Ernst Lutterbeck, Bonn; Ltd. Oberpostdirektor Gerhard Zimmermann, Jugenheim; Ing. (grad.) Renate Brand, Köln.
- Gründung des "Arbeitskreises für Information (AKI) Köln".
- Beginn der Planungsarbeit für die im Rahmen des IuD-Programms aufzubauenden 16 Fachinformationssysteme.
- Erster Dreijahres-Aktionsplan Wissenschaftlich-Technischer Information und Dokumentation im Bereich der Kommission Europäischer Gemeinschaften.
- 27. Deutscher Dokumentartag vom 29. September bis 2. Oktober in Bad Kreuznach:
IuD in der Wirtschaft.
1974
- Am 17.12.1974 beschliesst das Bundeskabinett das "Programm der Bundesregierung zur Förderung der Information und Dokumentation (IuD-Programm) 1974-1977.
Die Verabschiedung dieses Programms, das unter engster Mitwirkung der DGD entstanden ist, markiert einen bedeutsamen Wendepunkt in der Entwicklung der Gesellschaft.
- Ernst Lutterbeck schreibt dazu:
"Die zurückliegende Präsidiumsperiode war wohl die letzte, während der die DGD als Vorläufer und an Stelle der staatlichen Organe Aufgaben zu bewältigen hatte, für die eigentlich der Staat zuständig gewesen wäre. Diese Aufgaben haben weitgehend die Leistungsfähigkeit der DGD, insbesondere des Präsidiums, absorbiert. Mit dem Inkrafttreten des IuD-Programms, mit dem zügigen Aufbau der Fachinformationssysteme und besonders mit der (geplanten, die Red.) Gründung der Gesellschaft für Information und Dokumentation (GID) geht sowohl die Verantwortung für diese Aufgaben als auch ihre Durchführung auf staatliche oder vom Staat geschaffene Institutionen über." (Tätigkeitsbericht 1972-1975)
- Für die DGD bedeutet dies in Zukunft die Konzentration auf andere Aufgaben.
- Der Präsident der DGD lädt die Vorsitzenden aller Archiv-, Bibliotheks- und Dokumentationsverbände erstmals zu einer gemeinsamen Sitzung auf dem Deutschen Dokumentartag ein. Aus dieser Initiative entwickelt sich der "ABD-Kreis" durch den - angesichts gemeinsamer Probleme und Aufgaben - Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Fachverbänden der Bereiche Archiv, Bibliothek und Dokumentation verbessert werden sollen.
- 26. Deutscher Dokumentartag vom 7. bis 11. Oktober in Bonn-Bad Godesberg:
Bessere Verwaltung durch bessere Information. Staatliche Informationssysteme.
1973
- Die "Kommission Wirtschaftlichkeit der Information und Dokumentation (KWID)" innerhalb der DGD wird als Nachfolgegremium des Komitees für Organisations- und Kostengrundlagen" eingesetzt.
- Klausurtagung des Vorstandes über die zukünftige Entwicklung der DGD.
- 25. Deutscher Dokumentartag vom 22. bis 26. Oktober in Frankfurt am Main:
IuD als gesellschaftspolitische Aufgabe. Datenverarbeitung für die Dokumentationspraxis.
1972
- Auf dem Deutschen Dokumentartag in Bad Dürkheim wird Ernst Lutterbeck, Regierungsdirektor im Bundesministerium des Inneren (BMI), zum Präsidenten der DGD gewählt (bis 1975).
- Der langjährige Präsident der DGD, Prof. Arntz, wird zum Präsident der FID gewählt (Wiederwahl 1976).
- Beim Verlag Dokumentation erscheint der erste Band der "DGD-Schriftenreihe".
- Zur Prüfung und Begutachtung von Projekten der öffentlichen Hand (Informationsbanken-System, Bundesförderungsprogramm) setzt der Vorstand ein Vorstandsreferat "Projekte der öffentlichen Hand" ein.
- Die DGD beschließt die Einberufung eines Fachbeirats Ausbildung.
- Zweites Datenverarbeitungsprogramm der Bundesregierung.
- Eröffnung der zweiten Schule für medizinische Dokumentationsassistenten in Gießen.
- 24. Deutscher Dokumentartag vom 23. bis 26. Oktober in Bad Dürkheim:
Benutzerprobleme in IuD.
1971
- Die DGD übernimmt die Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der FID, in Klassifikations- und Normungsangelegenheiten gemeinsam mit dem DANN (seit 1975 DIN Deutsches Institut für Normung e.V.). Bis 1969 war die Nationale Mitgliedschaft vom DANN ausgeübt worden, 1970 vorübergehend vom Deutschen Komitee für Dokumentation (DKD). DGD und DANN beraten gemeinsam über Fragen der FID-Mitgliedschaft im Deutschen FID-Komitee (DFIDK). DGD-Mitglieder arbeiten aktiv mit in den Studienkomitees der FID und ihren Revisionskomitees für die Dezimalklassifikation.
- In Bonn wird das DGD-Sekretariat Ausland eingerichtet.
- Die "Bibliothek und Dokumentationsstelle" der DGD wird in "Dokumentationszentrum für Informationswissenschaften (ZDOK)" umbenannt. Diese Einrichtung soll in größerem Umfang ausgebaut werden.
- Die DGD löst den Ausschuß "Automation der Dokumentation" auf; stattdessen wird, um der wachsenden Bedeutung der Datenverarbeitung in der Dokumentation stärker Rechnung zu tragen, ein Vorstandsreferat "Dokumentation mit EDV" geschaffen.
- Gründung des "Lindenfelser Kreises", eines Arbeitskreises der Vertreter zentraler Dokumentationseinrichtungen, zu denen auch das ZDOK gehört. Der Lindenfelser Kreis trifft sich regelmäßig zu Klausurtagungen.
- 23. Deutscher Dokumentartag vom 18. bis 22. Oktober in Bad Herrenalb:
Linguistik und Dokumentation. Bundesförderungsprogramm IuD sowie Informationsbankensystem für die Bundesrepublik Deutschland.
1970
- Das Bundeskabinett beschließt die Einsetzung einer Kommission, die Vorschläge für die Planung und den Aufbau eines Informationsbankensystems der Bundesrepublik erarbeiten soll.
- Der Bundesminister für Bildung und Wissenschaft (BMBW) ordnet die Berufung einer Programm-Kommission an, die ein "Bundesprogramm Dokumentation und Information für Wissenschaft, Technik und Bildung" erarbeiten soll. Dieses Programm weist auch der DGD wesentliche Aufgaben zu.
- 22. Deutscher Dokumentartag vom 12. bis 16. Oktober in Bad Reichenhall:
Informationsbedürfnisse in den Gesellschaftswissenschaften. Informatik und Informationswissenschaften.
1969
- Gründung der "Arbeitsstelle für Terminologie und Sprachfragen (ATS)" in der DGD.
- An der Freien Universität Berlin wird das Fach Dokumentation eigenständige Lehreinheit (ab 1970 Informations- und Dokumentationswissenschaft.
- Eröffnung der ersten Schule für Medizinische Dokumentationsassistenten in Ulm.
- Der GdT ruft zur Institutionalisierung einer nationalen Informations- und Dokumentationsstruktur auf und legt entsprechende Vorschläge vor.
- 21. Deutscher Dokumentartag vom 13. bis 17. Oktober in Darmstadt:
Beziehung von Kommunikation und Dokumentation. Informationssysteme in unterschiedlichen Bereichen.
1968
- Der "Hamburger Arbeitskreis für Dokumentation" entsteht in Verbindung mit der DGD. Bei den regionalen Gremien, die sich im Bereich Dokumentation bilden, gehört die DGD zu den ideellen Trägern.
- Erstmalige Bezeichnung der Jahrestagung als "Deutscher Dokumentartag".
- 20. Deutscher Dokumentartag vom 8. bis 11. Oktober in Bad Dürkheim:
Aufgaben der DGD.
1967
- Gründung des "Lehrinstituts für Dokumentation (LID)" in der DGD.
- Gründung des Komitees "Betriebsdokumentation und -information" in der DGD.
- Erstes Datenverarbeitungsprogramm der Bundesregierung: Das Bundeskabinett verabschiedet ein Fünfjahres-Programm für die staatliche Förderung der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Datenverarbeitung. Dazu gehört auch eine Reihe von Dokumentationsprojekten.
- 19. Jahrestagung der DGD vom 10. bis 13. Oktober in Kiel:
Dokumentation in Skandinavien, Bulgarien und Polen.
1966
- Das Bundesministerium für Wissenschaftliche Forschung (BMWF) verkündet die "Leitsätze für eine nationale Dokumentations- und Informationspolitik im Bereich der Wissenschaft und Technik" (Lechmann, 1967, S. 16-19).
- Die Förderung der internationalen Aktivitäten in der DGD durch das BMWF beginnt. Die DGD vertritt im internationalen Bereich nicht mehr nur sich selbst, sondern die IuD-Interessen der Bundesrepublik Deutschland. Sie kann Beziehungen und Mitarbeit zu bzw. in zahlreichen internationalen Organisationen ausweiten.
- 18. Jahrestagung der DGD in Neustadt an der Weinstraße:
Fachliche Schwerpunkte von Dokumentation und Information in Wissenschaft und Technik. Dokumentation der Dokumentation.
1965
- Gründung des DGD-Komitees "Thesaurusforschung" (KTF).
- 17. Jahrestagung der DGD in Konstanz:
Nationale und Internationale Koordinierung von Dokumentation und Information.
1964
- Als Beiheft zu den "Nachrichten für Dokumentation" bringt die DGD eine genehmigte deutsche Übersetzung des Weinberg-Berichts heraus und sorgt mit finanzieller Unterstützung des IDW für eine breite Streuung der Schrift bei maßgeblichen Stellen der öffentlichen Hand, der Verwaltung, der Industrie und der Wirtschaft.
- Einrichtung eines Referats für Dokumentation im Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung (BMWF). Auf der 16. Jahrestagung der DGD in Bad Dürkheim erklärt Regierungsdirektor Dr. Heinz Lechmann vom Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung (BMWF) die "Dokumentation und Information als Anliegen der Bundesrepublik Deutschland" (Lechmann, 1964, S. 157)
- Gründung der "Zentralstelle für Maschinelle Dokumentation (ZMD)".
- Einrichtung der ersten Lehrstühle für Medizinische Dokumentation und Statistik.
- In Berlin konstituiert sich ein "Berliner Arbeitskreis (BAK)" der DGD.
- 16. Jahrestagung der DGD in Bad Dürkheim:
Dokumentation und Benutzer.
1963
- In den USA erscheint der sogenannte Weinberg-Bericht, "Science, Government, and Information". Der weithin beachtetet Bericht enthält eine sorgfältige Analyse und Stellungnahme zu akuten Grundproblemen der Dokumentation und Information.
- 15. Jahrestagung der DGD in Köln:
Probleme der Reprographie (zusammen mit dem 1. Internationalen Kongreß für Reprographie).
1962
- Gründung der Bibliothek der DGD, aus der später das Dokumentationszentrum für Informationswissenschaften (ZDOK) entsteht.
- 14. Jahrestagung der DGD in Bad Dürkheim:
Ordnungssysteme in der Dokumentation.
1961
- Auf der Jahrestagung wird Prof. Dr. Helmut Arntz zum 1. Vorsitzenden der DGD gewählt (bis 1972).
- Gründung eines Ausschusses "Verkehr" in der DGD. Seine Aufgabe ist es, die Arbeiten in der Dokumentation und Information sowie der Klassifikation in diesem Fachgebiet zu koordinieren
- Auf Empfehlung des Arbeitsausschusses "Dokumentation" im GdT wird das Institut für Dokumentationswesen (IDW) in der Max-Planck-Gesellschaft gegründet. Das IDW wird finanziert von Bund und Ländern; seine Aufgabe ist vor allem die Förderung von Dokumentationsvorhaben.
- Gründung des Vereins Deutscher Dokumentare (VDD) als berufsständische Vereinigung.
- 13. Jahrestagung der DGD in Bad Dürkheim:
Information und Forschung.
1960
- 12. Jahrestagung der DGD in Würzburg:
Wirtschaft und Dokumentation.
1959
- Die DGD veranstaltet in Frankfurt eine internationale Tagung zum Thema "Automatic Documentation in Action (ADIA)".
- Auf Anregung der DGD und unter Leitung ihres Vorsitzenden, Prof. Pietsch, wird im GdT ein Arbeitsausschuß "Dokumentation" gegründet.
- 11. Jahrestagung der DGD in Berlin:
Information in ihrer Bedeutung für Technik, Forschung, Wirtschaft und Verwaltung.
1958
- Die DGD wird assoziiertes Mitglied der Fédération Internationale de Documentation (FID). Die Interessen der Bundesrepublik Deutschland vertritt seit 1928 der Deutsche Normenausschuß (DANN) als nationales Mitglied in der FID.
- 10. Jahrestagung der DGD in Köln:
10 Jahre DGD. Das Dokument und seine rationelle Aufbereitung.
- Auf Anregung von Prof. Pietsch konstituiert sich am 19. Mai in München der Ausschuß für Patentdokumentation der DGD
1957
- Im Anschluß an die Jahrestagung wird ein Ausschuß für Patentdokumentation gegründet (APD). Der APD führt in der Folge eigene Jahrestagungen durch (bis 1982).
- Erste Lehrveranstaltungen über Informations- und Dokumentationswissenschaft an der FU Berlin.
- Beginn der DGD-Jahreslehrgänge über Dokumentation in Frankfurt am Main im späteren Lehrinstitut für Dokumentation.
- Das Kuratorium für Nachwuchsbildung führt den ersten Lehrgang für Dokumentation durch, der mit einer Prüfung abschließt. Dieses Ausbildungsangebot wird zu einer festen Einrichtung.
- 9. Jahrestagung der DGD in München:
Patentdokumentation. Arbeitsausschuß für Sprachfragen in der DGD.
1956
- Die DGD setzt einen Ausschuß für rationelle Dokumentationstechnik ein zu Fragen der Wirtschaftlichkeit und des technischen Fortschritts. Außerdem bildet sich ein Arbeitsausschuß "Terminologie und Sprachfragen", das spätere Komitee "Terminologie und Sprachfragen (KTS)".
- 8. Jahrestagung in DGD in Bad Nauheim:
Ausbildung von Dokumentaren. Arbeitstagung des Ausschusses "Medizin" in der DGD.
1955
- Prof. Dr. Erich Pietsch wird zum 1. Vorsitzenden der Gesellschaft gewählt (bis 1961). Verkündung einer Satzung der DGD.
- Einrichtung einer Arbeitsgruppe zum Thema medizinische Dokumentation. (Diese Arbeitsgruppe entwickelt sich innerhalb der DGD bald zu einer eigenen Gesellschaft für Medizinische Dokumentation und Statistik, der GMDS.)
- 7. Jahrestagung der DGD in Bad Homburg:
Klassifikation und Dokumentation.
1954
- [Harry D. Huskey, Professor an der University of California, konstruiert den ersten PC namens "G 15"]
- Einsetzung eines Kuratoriums für Nachwuchsbildung. Ein erster, zunächst noch kurzer Fachlehrgang wird in Darmstadt durchgeführt
- Erste Fachtagung der DGD vom 22. Bis 26. März an der TH Darmstadt, veranstaltet vom Ausschuss für Nachwuchsbildung.
- Die DGD wird Mitglied im Deutschen Verband technisch-wissenschaftlicher Vereine und erhält so Zugang zum "Gemeinschaftsausschuß der Technik" (GdT). Im GdT wirken neben den technisch-wissenschaftlichen Vereinen die Verbände der Wirtschaft und der Arbeitgeber, die berufsständischen Ingenieurorganisationen, die Arbeitnehmerorganisationen und die mit Fragen der Technik befaßten Bundesministerien mit.
- 6. Jahrestagung der DGD in Bad Brückenau:
Förderung des Nachwuchses und Koordination der Dokumentation.
1953
- Prof. Dr. Eppelsheimer verkündet vier Preisaufgaben für 1954/55 und setzt damit den Anfang für die Nachwuchsbildung in der DGD.
- 5. Jahrestagung der DGD in Goslar-Clausthal:
Ausbildung von Dokumentaren.
1952
- Gründung eines Arbeitsausschusses für Photographische Hilfsmittel und Vervielfältigungsverfahren, um eine engere Zusammenarbeit zwischen Benutzern und Herstellern in diesem Bereich einzuleiten.
- 4. Jahrestagung der DGD in Hamburg und Kiel:
Betriebswirtschaftliche Marktforschung und Dokumentation.
1951
- Prof. Dr. Hanns W. Eppelsheimer, der Direktor der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, wird zum 1. Vorsitzenden gewählt (bis 1955).
- Gründung des Arbeitsausschusses "Mechanisierung der Dokumentation". Dieser Arbeitsausschuß hält im Dezember desselben Jahres in Frankfurt seine erste größere Sondertagung ab.
- Beschluß über Zusammenarbeit mit dem neugegründeten FID-Komitee für Automation und Dokumentation.
- 3. Jahrestagung der DGD in Stuttgart-Bad Canstatt:
Probleme der Dokumentation in den Geisteswissenschaften.
1950
- Das erste Heft der "Nachrichten für "Dokumentation in Technik und Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung" erscheint. Der Untertitel lautet: "Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation und des Fachnormenausschusses". Begründer und leitender Redakteur der Zeitschrift ist Hans-Karl Soeken, herausgegeben wird sie von der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation. "Nachrichten für Dokumentation" ist die Nachfolgerin der Zeitschrift "Dokumentation und Arbeitstechnik", die vor dem Zweiten Weltkrieg erschienen war.
- 2. Jahrestagung der DGD in Frankfurt am Main:
Schrifttumserfassung, Aufarbeitung von Dokumenten. Erweiterte Anwendung der Dezimalklassifikation.
1949
- Gründung der "Nachrichten für Dokumentation" als offizielles Mitteilungsblatt der DGD und wissenschaftliche Zeitschrift. Übernahme der Aufgaben einer Deutschen Zentralstelle für Fragen der Dokumentation im Rahmen der "Fédération Internationale de Documentation" (FID).
- 1. Jahrestagung der DGD in Köln: Beziehungen zwischen Mikrophotographie und Dokumentation.
1948
- Neugründung der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation (DGD) in Köln. Die weitere Entwicklung des Dokumentationswesens in der Bundesrepublik Deutschland wird hauptsächlich von ihr getragen bzw. beeinflusst.
- Die Gründungstagung findet im Dezember in Köln statt; sie erfolgt in Absprache mit dem Deutschen Normenausschuß, dem Verband der Bibliotheken von Nordrhein-Westfalen , der Arbeitsgemeinschaft der Technisch-Wissenschaftlichen Bibliotheken und dem Verband Deutscher Archivare. Die Tagung ist verbunden mit einer Ausstellung von Lesegeräten, Mikrofilmen und Mikrobüchern.
- Vorbereitung und Leitung dieser ersten Veranstaltung der DGD liegen bei Bibliotheksdirektor i.R. Dr. Walter Schürmeyer. Er wird von den Teilnehmern zum 1. Vorsitzenden der Gesellschaft gewählt (bis 1951). Die Aufgaben der DGD werden als wissenschaftlich bezeichnet; damit ist der Rahmen für ihre zukünftige Arbeit bestimmt.
- Die Vorträge der Tagung befassen sich im wesentlichen mit der Beziehung zwischen Mikrophotographie und Dokumentation.
1942
- In Salzburg findet die erste und einzige Arbeitstagung der Gesellschaft statt. Thema der Veranstaltung ist "Die Dokumentation und ihre Probleme".
1941
- Gründung einer ersten Deutschen Gesellschaft für Dokumentation (DGD) in Berlin.
Stand 17.2.2010 |
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